Hier soll alles übersichtlicher und informativer werden. Und es ist auch fast schon alles gut. Die Blogbeiträge werden leider noch ohne Datum angezeigt, dies läßt sich aber aus der Adresszeile des Browsers erschließen. Ein bißchen „work in progress“ halt noch und wenn es wieder ruhiger wird, werde ich auch dieses technische Rätsel knacken. Wer vorher schon einen heißen Tipp für mich hat: Immer her damit!
Sie können aber auch mal bei Xing bzw. Twitter vorbeischauen. Persönlich bin ich natürlich sowieso zu erreichen: kontakt@karin-schnappauf.net
Autor: Karin_Waltraud
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Willkommen in meinem neuen virtuellen Zuhause!
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Erkenntnis, Gemeinschaft und Mut
Vernetzte PR und motivierende Veranstaltungsformate, Digitalisierung und Diversity sind die Themen, die ich neben dem Business Development für GründerInnen intensiv bearbeite.
Als Pressesprecherin und Online-Kommunikationsmanagerin für das Forum Equal Pay Day hatte ich ab August 2016 ein wunderbares Feld dafür. Mit dem Projektende endete nun auch meine Mission dort. Ein guter Zeitpunkt also, um Resumée zu ziehen. Ein paar wichtige Erkenntnisse (nicht nur aus dieser Aufgabe) will ich gerne teilen.
Die immense Arbeit, die in der Vorbereitung von Veranstaltungen steckt, sollte sich unbedingt auszahlen – sprich mit gutem Besuch belohnt werden. Dafür ist es wichtig, insbesondere den Titel gut zu entwickeln und grundsätzlich ordentlich Zeit für die gezielte, analog & digital vernetzte Kommunikation einzuplanen. Dann sind wirklich außergewöhnliche Ergebnisse möglich – z.B. ein Drittel „neue“ TeilnehmerInnen, die engagiert mitmachen und das Zusammenwachsen zu einem starken Netzwerk für die gemeinsame Sache.
Im Rückblick auf einen sehr gelungenen interaktiven Kongress mit 250 Teilnehmenden habe ich keinerlei Bedenken mehr, große Veranstaltungen interaktiv anzulegen und so Erkenntnis, Gemeinschaft und Mut zu vermitteln. Eine gute Moderation vorausgesetzt. Eine der Moderatorinnen, Andrea Thilo, bringt das hier wunderbar auf den Punkt.Was zum Gelingen ebenfalls sehr beitrug: Die Diversität im Team in puncto berufliche Hintergründe und Herangehensweisen in Kombination mit einer äußerst produktiven gegenseitigen Wertschätzung. Damit konnten wir eine weitaus größere Wirkung erzielen, als das in den Vorjahren der Fall war. Das Feedback meiner Lieblingskollegin kann ich deshalb nur eins zu eins zurückgeben „Mir hat es immer großen Spaß gemacht, mit Dir zu arbeiten, zu diskutieren und Neues auszudenken! Das ist wirklich großartig!“
Ja, und mein Part dabei war zwar intensiv – aber in Teilzeit und: mit 50% Homeoffice-Anteil. Auch das funktioniert und hat bisweilen sogar seine Vorteile. Ein Beispiel: Die Vorbereitung ist in einer sehr kritischen Phase, weil sich das Konzept in wesentlichen Punkten nicht wie geplant umsetzen läßt. Die Stimmung im Büro ist angespannt bis mutlos. In dieser Situation kann die wohlgemute Kollegin im Homeoffice Wunder wirken, wurde mir gesagt. Was vermutlich daran liegt, dass mir der Ernst der Lage zwar klar ist, ich aber mit einem gewissen Abstand freier und kreativer Lösungen entwickeln und schneller ins Handeln kommen kann.
Die Distanz zwischen Regensburg und Berlin läßt sich für vieles nutzen. Dank WIFIonICE funktioniert mittlerweile sogar das Arbeiten im Zug – zum Beispiel, um wichtige Veranstaltungen via Twitter zu begleiten. Und die Strecke entlang der Saale ist einfach wunderschön und belebt den Geist.
Ich schätze es sehr, in beiden Städten am Leben teilnehmen zu können und freue mich, auf diese Weise auch meinen ostbayerischen GründerInnen den Horizont „zur großen weiten Welt“ zu erschließen. Andersherum ist es manchmal auch nicht verkehrt, hochfliegende Hauptstädter zu erden 😉Wenn Menschen Präsenz nicht mit Anwesenheit verwechseln, wird vieles möglich. Das setzt natürlich voraus, dass das Team sich darauf einstellt und die notwendige Technik zur Verfügung steht
Zugute kam mir dabei sicherlich auch, dass ich in der Beratung von GründerInnen schon lange auch via Telefon und Skype arbeite. Dadurch bin ich sehr trainiert darin, Präsenz auch bei körperlicher Abwesenheit auszustrahlen Seh ich da grad jemanden nicken?!?Jetzt bin ich gespannt, welches Projekt mir demnächst die Möglichkeit eröffnet, wieder in zwei Städten aktiv zu sein. Ich bin jedenfalls für Angebote offen 🙂
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Lieblingsprogramm geht in neues Förderjahr
Passend zum Frühling geht das Vorgründungscoaching Bayern in ein neues Förderjahr. Die gute Nachricht dabei: Die Höhe des Zuschusses bleibt sehr attraktiv und die Vorgehensweise vergleichsweise unkompliziert.
Worum geht es?
Um einen Zuschuss in Höhe von 70% für ein Coaching zur Unternehmensgründung oder -übernahme mit einem Volumen von max. 80 Stunden.
Wer kann das Vorgründungscoaching in Anspruch nehmen?
Alle, die noch nicht in Vollzeit selbständig tätig sind, also: Menschen, die angestellt arbeiten, in Erziehungszeit oder arbeitslos sind oder auch bereits in Teilzeit selbständig arbeiten.
Menschen aus dem Handwerk stellen den Antrag bei der Handwerkskammer, Menschen die gewerblich gründen wollen, bei der IHK und Menschen, die freiberuflich gründen wollen, beim Institut für Freie Berufe.Was bringt es?
Die letzte Evaluation belegt, dass drei Jahre nach Gründung noch mind. 90% der Unternehmen, die mit einem Vorgründungscoaching unterstützt wurden, noch auf dem Markt sind. Dieser Wert liegt deutlich über dem Durchschnitt der bayerischen Gründungen.Was braucht es für den Antrag?
Einen Lebenslauf plus eine grobe Skizze zur Gründungsidee und das Antragsformular. Vor allem aber: Die Wahl eines Coaches, der für das Programm zugelassen ist. Zur Entscheidungsfindung empfehlen sich Vorgespräche mit verschiedenen Anbietern. Mehr dazuWie läuft das in der Praxis ab?
Wir treffen uns zu einem unverbindlichen Vorgespräch, in dem über Ihre Idee sprechen und wir alle Fragen klären. Wenn wir beide den Eindruck haben, eine Zusammenarbeit macht Sinn, begleite ich Sie bei der Antragsstellung. Nach der Bewilligung schließen wir einen Vertrag und beginnen mit der Arbeit.
Bewährt hat sich in meiner Praxis ein Volumen von 24h, verteilt auf ca. drei Monate (in Ausnahmefällen auch über einen längeren oder kürzeren Zeitraum). Anschließend entscheiden Sie auf sicherer Grundlage, ob, wie und wann Sie gründen. Hilfestellung leistet dabei auch der Coachingbericht mit detaillierten Empfehlungen.Was bringt das Vorgründungscoaching wirklich?
Fangen wir mit einem Blick in den Hintergrund an: Vorgründungscoaching fördert systematisch Ihre persönliche Metamorphose zur Unternehmerin in Schlüsselfeldern wie Motivation und Initiative, Realismus und Kreativität, Umgang mit Risiken und Überraschungen, Einfühlungsvermögen und Durchsetzungsfähigkeit und die Fähigkeit zur Problemlösung. Ja, da haben wir sie am Ärmel, die sagenumwobene „Unternehmerpersönlichkeit“ Und an dieser Stelle muß ich einflechten, dass ich nach all den Jahren immer wieder begeistert bin, wie sich meine KundInnen im Laufe der Zusammenarbeit entwickeln.
Im Vordergrund stehen natürlich so wesentliche Dinge wie ein Businessplan für die Bank oder für den Antrag auf Gründungszuschuss bei der Agentur für Arbeit, der sich nicht nur toll liest, sondern auch umsetzbar ist und der nicht lediglich Annahmen enthält, sondern belastbare Ergebnisse aus Recherche und Kontakten. Dazu gehört natürlich auch ein Marketingkonzept, das Offline- und Online-Welt verzahnt, eine umfassende Grundlage für die Entwicklung des Logos und der Geschäftsaustattung bietet und Sie mit einem Elevator Pitch für unterschiedliche Einsatzzwecke austattet. Plus als „training on the job“ die konstruktive Begleitung bei allen Schwierigkeiten, die im Vorfeld auftauchen. Dabei haben Sie den großen Vorteil, bereits jemanden an Ihrer Seite zu haben, der Ihre Stärken kennt, Sie wieder aufbaut und mit Ihnen Ihre Idee weiter voran bringt, damit sie sich nicht sang- und klanglos in Wohlgefalllen auflöst.Aber es gibt doch auch kostenlose Beratung?!
Ja, die gibt es und die KollegInnen leisten im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch gute Arbeit.
Sie entscheiden, was Sie wollen: Bestmögliche Vorbereitung die mit einer sehr überschaubaren Investition verbunden ist oder „Ich nutze alles, was kostenlos ist, das wird dann schon reichen“ Und voilà: Hier treffen Sie Ihre erste wichtige Entscheidung als UnternehmerIn!
Was Ihnen dabei klar sein sollte: Selbst wenn Sie dort mehrere Termine vereinbaren können, die Intensität der Zusammenarbeit im Rahmen eines Vorgründungscoachings – und damit auch das erzielte Ergebnis ist etwas vollkommend anderes. Denken Sie daran: Die wesentlichen Entscheidungen werden vor der Gründung getroffen und viele laufen bei Ihrer ersten Gründung große Gefahr, den Aufwand zu unterschätzen. Eins ist sicher: Es macht aber überhaupt keinen Spaß und kann v.a. grob existenzgefährdend sein, nach der Gründung festzustellen, dass Entscheidungen revidiert werden müssen und dies zusätzlich und unerwartet Zeit, Nerven und Geld kostet – und zwar in weit höherem Maße als ein Vorgründungscoaching.
Als unabhängige Beraterin mit eigener Erfahrung als Unternehmerin kann ich mir deutlich mehr Zeit für Sie nehmen und Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen und auf Augenhöhe auf Ihrem Weg begleiten. Zum Beispiel auch, wenn es darum geht, wie sich Gründung und Familienleben miteinander vereinbaren lassen.Also: Nehmen Sie sich und Ihre Idee ernst und starten Sie mit einem ausgereiftem Konzept, überzeugt & gelassen! Nutzen Sie diese Zeit, um mit einem kritischen, kreativ-konstruktiven Gegenüber im vertraulichen Rahmen ihre Idee wirklich zur Reife zu bringen und mit einem durchdachten Marketing- und Kommunikationskonzept zu starten, während andere noch an Ihrem Auftritt basteln.
Gerne beantworte ich Ihre Fragen – Mail oder Anruf genügt!P.S.: Falls Ihnen nach einem Beispiel ist, hier geht´s zum Artikel über die Begleitung der Engel-Apotheke
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Vom Nutzen von Diversity in Zeiten der Digitalisierung
Seit Beginn des Jahres hat mich meine Aufgabe als Pressesprecherin und Social-Media-Frau für das Forum Equal Pay Day sehr beschäftigt. Höhepunkt war nun der Equal Pay Kongress in Berlin mit über 250 Teilnehmenden.

Team Forum Equal Pay Day nach einem erfolgreichen Tag im Paul-Löbe-Haus
Foto:Oliver BetkeQuasi nebenbei (wozu lange Zugfahrten doch gut sind) entstanden noch zwei Veröffentlichungen in meiner Eigenschaft als 1. Vorsitzende des Regensburger Clubs der Business and Professional Women e.V.:
In der Mittelbayerischen Zeitung erschien am Equal Pay Day meine Aussenansicht und die Wirtschaftszeitung interviewte mich zum Diversity.Jetzt bin ich bereit für neue Aufgaben im Feld von Diversity und Digitalisierung, in der Kommunikation und Entwicklung und natürlich weiterhin in der Gründungsvorbereitung via Vorgründungscoaching und freu mich deshalb über Ihre Anfrage!
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Jahresendabrechnung
Dieser Tage steht mir der Sinn danach, zur Abwechslung zur Nachrichtenlage positiven Dingen Aufmerksamkeit zu schenken. Und zwar ganz persönlich.
Es folgen daher 12 Erfreulichkeiten, für die ich dankbar bin. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, allerdings mit der vollen Absicht, Ihnen und Euch zwischen den Jahren Impulse zum Schauen, Lesen, Spüren und Denken zu geben.
- Medien, die ich nur immer wieder empfehlen kann, weil sie nah am Puls der Zeit sind, die Perspektive zurecht rücken und sowas von auf den Punkt kommen: Die Anstalt, Bayern2 – allen voran der Zündfunk (Netzkongress!) und das Nachtstudio (Wildes Denken!), brand eins, EditionF und Die Zeit.
- Belina Raffy, die mit Improvisation die Welt rettet und mit der ich zwei Workshops erleben durfte. Danke! Auch an Service Design Nürnberg für die Orga!
- Die Digital Media Women, die die beste FB-Gruppe betreiben, die ich kenne und die im Quartier München eine hochinteressante Veranstaltungsserie zur Digitalen Transformation organisiert haben.
- Mein Vorstandsteam im Regensburger Club der Business and Professional Women, vor allem meine Stellvertreterin Lioba Abbenante. Wir alle arbeiten daran, eine Bereicherung für Regensburg zu sein, auch mit den begrenzten Ressourcen, die wir ehrenamtlich zur Verfügung stellen können.
- #Berlin: Das Projekt Equal Pay Day, für das noch bis April die Kommunikation manage – von Pressearbeit bis Social Media und zurück, dabei unglaublich tollen Menschen begegne und mit Kolleginnen arbeite, mit denen es eine wahre Freude ist (unabhängig davon, ob ich grad in Berlin oder Regensburg bin oder wir gemeinsam eine Veranstaltung in München managen). Hinzu kommen meine Berliner Gastgeberinnen, die dafür sorgen, dass ich mich ganz unkompliziert sehr zuhause fühlen kann. Mr. Renewable Engineering, den ich beim Regensburger Coworking-Projekt kennengelernt habe, ihm auf seinem Weg in die Freiberuflichkeit ein bißchen zur Seite stand und den ich jetzt für bayerische Abende bei vietnamesischer Küche in Berlin treffen kann. Auch zu nennen sind an dieser Stelle die Zugbegleiter*innen der DB, die BVG für ihre immer wieder erheiternde Kampagne „weilwirdichlieben“ und die Berliner Stadtbetriebe für Bezeichungen wie „Spülmannszug“ oder „Nimmersatt“ für Ihre Einsatzfahrzeuge.
- Local heros, allen voran: das Degginger. Ein Patrizierhaus mitten in der Regensburger Altstadt, dass ich schon liebte, als es noch eine Buchhandlung war. Das anschließend lange Jahre für mich irgendwie verloren war und das ich jetzt als Ort mehrfach und beruflich wie privat schätze. Für Meetings und zum Arbeiten, bei Netzwerkveranstaltungen und Vorträgen, bei Konzerten und beim Syrischen Mittagstisch. Mein Dank geht hier an das Team der Wirtschaftsförderung mit Sebastian Knopp und an die „Gastrojungs“, allen voran Werner Zapf.
- Institutionen in Regensburg und anderswo wie das Café Züchtig, das niederbayerische Kulturmobil (das in der Saison 2016 mit den Kneißl-Brüdern wirklich famos improvisierende Schauspieler hatte) oder die Impact Hubs – besonders in München und Berlin, wo ich bereits zu Gast sein durfte.
- Mein Netzwerk, in dem immer wieder gute Ideen gemeinsam entwickelt werden können, die ansonsten nicht flügge würden.
- Konzertpädagoge Andrea Apostoli, den ich endlich bei der Arbeit erleben durfte. Nicht in einem seiner legendären Baby-Konzerte, sondern bei einer schönen Aktion, die natürlich Clara Criado mit eingefädelt hat und für die Götz Lück buchstäblich denTeppich ausgebereitet hat.
- Beziehungen, die irgendwie mit La Palma zu tun haben und die vertraute Verbundenheit zwischen Puntagorda, Århus, Berlin, Göttingen, Stuttgart und Regensburg, unabhängig davon, wieviel Zeit wir miteinander verbringen können und ob wir zusammen auf La Palma unterwegs sind, alle bei sich zuhause sind oder wir an einem „unserer“ Orte treffen. „Die Sterne am Himmel können wir einander nicht schenken, aber die Sterne der Liebe, der Freude und der Zuversicht.“
- Gelegenheiten, die sich plötzlich bieten und ergriffen werden wollen, z.B. eine Sonnenaufgangsfahrt auf das Kreuzjoch im Stubai als Ausgangspunkt für eine unglaublich schöne Wanderung, die meiner Lieblingswanderung auf La Palma in gewissen Punkten sehr ähnlich ist. Natürlich auch „meine“ Menschen im Stubai, die mich schon bis zu 45 Jahre begleiten und auf die ich mich immer wieder neu freue.
- Die mir nächsten Menschen: Meine Mutter, die sich vom plötzlichen Tod meines besten Papas zunehmend erholt und munterer durch die derzeitige dunkle Jahreszeit marschiert, als ich mir das noch vor einem Vierteljahr hätte vorstellen können. Der beste Ehemann, der sich unglaublich gut auf die Situation eingestellt hat, dass ich ein Fünftel des Monates in 500km Entfernung zuhause bin und der mich gerne begleitet, soweit es sich einrichten läßt.
Viel Spass mit den versteckten Links!
Ich freue mich auf neue Projekte, die sich derzeit in der Vorbereitung befinden. Es darf auch gern noch was Spannendes dazu kommen 😉Ein gutes neues Jahr allerseits!
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Vom Angestelltendasein zum Unternehmertum
Was braucht es, damit diese Metamorphose gelingt?
Eine oft gestellte Frage und ein Thema, daß mich seit meiner eigenen Gründung vor 11 Jahren beschäftigt – besonders in den letzten sieben Jahren, in denen ich GründerInnen auf ihrem Weg intensiv begleite.
Denn neben der fachlichen Expertise ist entscheidend – bisweilen sogar noch entscheidender als das fachliche Knowhow: Wie eine Person in der neuen und vielschichtigen Rolle ankommt und sie für sich gestaltet. Das beinhaltet auch, Aufgaben, für die diese Person nicht auf der Welt ist, gut zu delegieren.
Sandra Thoms, Gründerin des Dryas Verlags formulierte das so: „Du willst wissen, was Dir so richtig schwer fällt? Werde selbständig und Du wirst es herausfinden.“
Denn es sind ganz verschiedene Qualitäten gefragt. In meinen Workshops zum idealen inneren Team unterscheide ich dabei Macherinnen und Mächtige:
Zu den Macherinnen gehören neben Felicitas Fachfrau: Melissa Marketing, Bruni Büroorga, Frieda Finanzia, Patricia Personalia, Paula Putzengel, Senta Selbstorganisation und Thea Technik.
Zu den Mächtigen zähle ich: Anna Adrenalin, Hilary Humor, Ida Innovation, Nina Netzwerkel, Rita Recherche, Sophia Souverän, Veronika Vision und Zoe Zuversicht.
Mögen Sie gemeinsam Mimi MussDasAllesSein, Zenzi Zaghaft und Bella BeeilDich vom Sinn und Zweck des Unternehmens überzeugen!Etwas abstrakter formuliert lassen sich *Überraschung* genau die Kompetenzen erkennen, die im Zuge der Digitalisierung auch für „abhängig Beschäftigte“ zunehmend wichtiger werden. Als da zum Beispiel wären:
- Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
- Gestaltungswillen
- Verantwortungsbereitschaft
- Strategisches Denken und Weitblick auch über den eigenen Bereich hinaus
- Fähigkeit, mit Veränderungen umgehen können
- Entwicklungsbereitschaft und Selbstlernkompetenz.
- Flexibilität in Verbindung mit Klarheit
- Eigenverantwortung
- Fähigkeit zur Selbstorganisation und zum kreativen Umgang mit Beschleunigung und Unplanbarkeit
Gold wert sind übrigens auch:
- Jegliche Form von Projekterfahrung incl. dem Wissen, daß in vielen Projekten irgendwann der Punkt kommt, wo mensch denkt, daß daraus nix mehr wird – und dann wird es doch noch gut.
- Das Wissen, daß es normal ist, daß sich eine Planung im Laufe des Entwicklungsprozesses durch die gewonnenen Erkenntnisse aktualisiert.
- Die Erfahrung des Scheiterns und Wiederaufstehens
- Die Fähigkeit, sich in andere Menschen und ihre Wünsche hinversetzen zu können
- Neugierde
- Die Fähigkeit Impulse an sich heranzulassen, sie zu prüfen und zu entscheiden, ob und wie mensch sie aufnimmt.
- Verhandlungserfahrung und ein gesundes Selbstbewußtsein
Die gute Nachricht: Vieles davon läßt sich trainieren. Zum Teil in Kursen und vor allem ganz wunderbar im täglichen (Arbeits-)Leben, in der Familie, im Ehrenamt und in der eigenen Gründungsvorbereitung. Und weiter gedacht: Schlußendlich nützen alle Fähigkeiten und Erfahrungen, die eine Person im Laufe der Gründung macht, um später ggfs. auch wieder angestellt gut arbeiten zu können.
Als Partnerin der Gründerwoche will ich Ihnen an dieser Stelle noch eine Info geben: In der Woche vom 14. November finden im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche wieder zahlreiche Veranstaltungen statt.
Wenn Sie jetzt noch in Schmökerlaune sind, schauen Sie doch mal in die Blogartikel rein, die sich mit dem Thema Gründung beschäftigen. Das sind zum Beispiel auch zwei wunderbare Gründerinnen-Porträts dabei.
