Autor: Karin_Waltraud

  • Diesen Freitag feiern die Engel ;-)

    Diesen Freitag feiern die Engel 😉

    Genau neun Monate lang habe ich nun die Nachfolge in der Engel Apotheke intensiv begleitet. Irgendwie ein standesgemäßer Zeitraum für eine Babyfreundliche Apotheke 🙂


    Zum 15. Oktober 2015 hat Frau Bullmann die Hausapotheke vieler Regensburger übernommen und sie ist nun mit einer noch klareren Positionierung, einer neuen Website samt renovierten Logo, einer vitalen Facebook-Präsenz und einem neuem Image-Flyer sichtbar. Ein kleiner Ausschnitt meiner Aufgabe und gleichzeitig ein Beispiel für die kreative Zusammenarbeit von Grafikerin und Konzepterin ist die Zusammenarbeit mit neep-Kollegin Jutta Sonnleitner für Logo und Image-Flyer. Die Fotos auf der Website stammen übrigens von meiner BPW-Kollegin Petra Homeier. Diesen Freitag wird gefeiert (leider ohne mich, weil ich an diesem Tag nicht in der Stadt sein kann).Falls Sie am Freitag Zeit und Lust haben: Frau Bullmann und ihr Team freut sich, wenn Sie mitfeiern. Alle Infos finden Sie hier

    Engel Apotheke – Ecke Neupfarrplatz/Tändlergasse

    Ich freue mich, diese traditionsreiche (ältestes Geschäft Regensburgs!) und gleichzeitig topmoderne (Bestellung per WhatsApp & Lieferung per Fahrradkurier) Apotheke weiter zu begleiten!

  • Coachingförderung: Neuigkeiten jetzt auch beim Vorgründungscoaching

    Bereits seit 1. Januar gelten Änderungen in der Förderung von Coaching nach der Gründung. Seit 1. Mai hat nun auch beim Coaching vor der Gründung eine neue Förderperiode begonnen. Die neuen Formulare für dieses Vorgründungs- und Nachfolgecoaching sind seit letzter Woche auch verfügbar.
    Zeit also, ein kleines Resumée zu ziehen, zumal sich der Beginn eines Vorgründungscoachings grad verzögert, weil die Bearbeitung in der Übergangsphase drei Wochen länger dauert, was weder die Gründerin noch mich als Beraterin amüsiert. Aber das ist vergleichsweise harmlos, beim Coachingprogramm nach der Gründung brachte der Wechsel der Zuständigkeit von der KfW zur BAFA deutlich mehr Schwierigkeiten mit sich. Mittlerweile scheint das aber überwunden, mehr kann ich sagen, wenn in den nächsten Wochen der erste Verwendungsnachweis seinen Weg geht.

    Diese Optionen der Förderung gibt es derzeit:
    1. Vor der (Vollzeit-)Gründung: „Vorgründungs- und Nachfolgecoaching Bayern„. Weiterhin mein Lieblingsprogramm, weil es die höchstmögliche Förderung (70%) mit einem überschaubaren bürokratischen Aufwand und dem höchsten Nutzen kombiniert.
    2. Nach der Gründung: „Förderung unternehmerischen Know-hows„. Hier beträgt die Förderhöhe nur 50%. Trotzdem eine gute Lösung für alle, die es verpasst haben, sich bereits vor der Vollzeit-Gründung intensive Unterstützung zu holen. Und natürlich für alle, die sich aufbauend auf ein Vorgründungscoaching weiter kostengünstig kompetente Begleitung sichern wollen. Für alle, die noch vor der Vollzeitgründung stehen aber tatsächlich die zweite Wahl, weil aufwendiger in der Abwicklung, niedriger in der Förderquote, später im Einsatz und damit zwangsweise weniger wirkungsvoll.


    Beide Programme verlangen von den BeraterInnen eine neue Akkreditierung. Was ich mittlerweile auch geschafft habe, denn bei der BAFA gab es immense Softwareprobleme. Ich bin auch froh dafür, daß keine meineR KundInnen in der Phase einen Antrag gestellt hat, in der die „Inaussichtstellung eines Zuschusses“ bis zu 40mal an die gleiche Adresse verschickt wurde. Abgesehen davon, hat es natürlich auch seinen ganz eigenen Charme, nach sieben Jahren als KfW-Beraterin nochmal neu Belege und Erklärungen abzugeben.
    Der Gag an der Geschichte ist: Die einzig öffentlich zugängige Beraterdatenbank bei der KfW sollte zunächst abgeschalten werden, weil die KfW ja für das Coaching nach der Gründung nicht mehr zuständig ist. Weswegen für das Vorgründungs- und Nachfolgecoaching auch eigene Regelungen für die Beraterzulassung getroffen werden mussten. Jetzt bleibt die KfW-Beraterbörse doch erhalten und verkündet auch weiter, welche BeraterInnen für das Gründercoaching Deutschland, das es ja seit Januar nicht mehr gibt, zugelassen sind.(Falls Sie sich jetzt die Haare raufen wollen, nur zu!)
    Wenn ich volkswirtschaftlich betrachte, welchen Aufwand die Umstellung auf Seiten der Bewilligungsbehörden wie der BeraterInnen verursacht hat, wird mir leicht schwindlig. Wenn ich daran denke, wieviele Beratungsprojekte sich verschoben haben – weil wir mit GründerInnen, die Beratung in Anspruch nehmen wollten, zunächst noch nicht arbeiten konnten, erscheint mir das große Wort von der Gründungsförderung leicht absurd. Aber Schwamm drüber! Ich hoffe sehr auf Lerneffekte auf Seiten der Verantwortlichen, ich bin ja Optimistin!
    Vor allem freue ich mich auf die Zeit, wenn alles wieder rund läuft und Anträge auf Vorgründungscoaching wieder innerhalb von zwei Wochen bearbeitet werden, statt derzeit innerhalb von fünf Wochen. Nach wie vor stehe ich gerne für ein erstes Sondierungsgespräch zur Verfügung und begleite ggfs. die Beantragung.

  • Immer dieses Marketing!

    Dummerweise eines der relevantesten Themen überhaupt. Viele tun sich schwer damit, (auch) weil sie (als Teil einer Zielgruppe) Marketing vor allem erlebt haben als: viel aufdringliches Blabla mit dem Dinge verkauft werden sollen, die mensch nicht wirklich braucht.
    Was eigentlich eine ziemlich gute Voraussetzung ist, um die Kundenperspektive einzunehmen und selber ein relevantes Angebot und besseres Marketing zu machen 😉


    „Der Zwang“ zum Marketing kann tatsächlich mehr, nämlich: Schwung in Ihre Unternehmensentwicklung bringen. Denn wenn Sie mehr oder besser Kunden wollen, heißt das in der Regel auch, daß Sie und Ihr Unternehmen sich entwickeln müssen. Schon allein deswegen, weil sich die Welt um Sie herum verändert und die Menschen sich mit ihr.
    Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ so brauchte es Porzellanfabrikant Philip Rosenthal auf den Punkt. 
    Also: Wenn´s gut läuft, hilft Marketing Ihnen

    • größere Klarheit zu entwickeln, was Sie anbieten und was nicht
    • wer tatsächlich Ihre (potentiellen) Kunden sind und was die suchen
    • die Brille möglicher Kunden aufzusetzen und Ihr Angebot selbst und Ihr Sprechen darüber weiterzuentwickleln
    • aus der Vielzahl der Möglichkeiten die für Sie und Ihr Angebot passendesten Kanäle auszuwählen 
    • Ihre persönliche Komfortzone zumindest an den erträglichsten Stellen zu erweitern
    • Wege auszuprobieren, den Erfolg zu beurteilen und ihre Strategie entsprechend anzupassen
    • Zusammenhänge zu hinterfragen, die Sie bisher für selbstverständlich gehalten haben
    • alte Überzeugungen und zur Gewohnheit gewordenen Arbeitsweisen zu hinterfragen
    • auf Dauer zeitliche und monetäre Ressourcen für die Arbeit am Unternehmen einzuplanen 
    • Kunden zu binden. Denn das ist keine Selbstverständlichkeit, auch wenn sogar große Unternehmen bisweilen den Eindruck erwecken, sie würden davon ausgehen (Mein persönliches Paradebeispiel aus der Zeit vor den Fernbussen: die Deutsche Bahn AG).
      Mehr zur Kundenbindung finden Sie z.B. beim Marketingfish

    Das alles macht natürlich Arbeit. Aber daran sind Sie als UnternehmerIn ja gewohnt 😉

  • Co-kreative Energie im Salon-Format

    Co-kreative Energie im Salon-Format

    Co-Kreativität zu erleben, ist immer wieder wunderbar. Denn wenn Menschen ihre Ideen und ihre Erfahrungen konstruktiv verknüpfen, führt das – bisweilen geradezu mühelos – zu besseren Ergebnissen. Ob es darum geht, Bestehendes weiter zu entwickeln  oder Neues zu wagen.

    Seit letzten Sommer gibt es dazu in Regensburg eine neue Möglichkeit: Den „Salon für Inspiration“. Er bietet:

    1. Inspirationen zu der beruflichen Idee oder Frage, die Sie gerade bewegen
    2. Einen Raum für und mit Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen
    3. Eine Vielfalt von Perspektiven, die über den Kreis von Menschen, mit denen wir normalerweise sprechen/arbeiten, hinausgeht und damit überraschende Ein- und Aussichten.
    4. Co-kreatives Arbeiten und das Erlebnis, welche Energie dabei entsteht
    5. Das Vergnügen, eigene Erfahrungen für andere Zusammenhänge nutzbar zu machen
    6. Eine klare Struktur, die für Sicherheit und konstruktive Ergebnisse sorgt und inspiriert ist von World Café, Open Space und ähnlichen Formaten. So wird der nächste elegante Schritt klarer.
    7. Eine Vernetzung mit Menschen, die eine Kultur der Kooperation pflegen.
    8. Ein angenehmes Salon-Ambiente. Fingerfood, Saft und Selters inklusive

    Den Rahmen für dieses besondere Format gibt eine Dreier-Kooperation, das Berg-Friedl-Schnappauf-Konsortium aka die Salon-Löwinnen.
    Laura Berg, 27 –  Früher Hotelmanagerin, jetzt „die Frau, die Kekse verkauft“.  Startup-Gründerin, Gewinnerin des 0² – Business-Wettbewerbs 2015
    Karin Schnappauf, 46 – Expertin für Anfänge mit einem Faible für Veranstaltungsformate, die das Wissen und die Erfahrung aller Teilnehmer*innen verknüpfen kann und so alle weiter bringt.
    Rita Friedl, 53 – Trainerin und Supervisorin. Gastgeberin für gute Gespräche und wesentliche Dialoge. So kann Raum entstehen für eine Kultur der Zusammenarbeit und co-creative Projekte und Prozesse – ein enormes Potential für innovative Wege!

    Wir veranstalten den Salon, um die Kultur der gegenseitigen Inspiration und Unterstützung in der Region Regensburg zu fördern. Außerdem bringen wir gerne Menschen aus verschiedenen „Welten“ zusammen. Die Rückmeldungen zum ersten Salon haben uns darin bestätigt. Drei Beispiele: 

    • „Ich bin dankbar, fühle mich beschenkt und habe mehr Energie als vorher“
    • „Ich fühle mich wacher und inspiriert. Es kam mehr dabei raus als bei einer klassischen Problembehandlung“
    • „Was ich als mein Problem gesehen habe, ist eigentlich gar nicht der Punkt“

    Im Salon willkommen sind uns Menschen mit einem offenen Geist, die mit Respekt und Wertschätzung zu beruflichen Herzens-Themen Unterstützung geben und bekommen wollen. Frauen wie Männer aus allen Ländern der Welt. Fachkräfte, Gründer*innen und Unternehmer*innen jeden Alters.Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf maximal 16 Personen beschränkt.

    Am 1. März um 19 Uhr ist es wieder soweit! Anmelden kann mensch sich hier
    Ich freue mich drauf!

  • Das Beste, was Sie für Ihre Gründung tun können

    Das geförderte Coaching VOR der Gründung war ja schon immer meine erste Empfehlung für alle, die sich mit Gründungsgedanken tragen oder ihre nebenberufliche Selbständigkeit zu einer Vollexistenz ausbauen wollen.
    Dafür gibt´s viele Argumente, die ich unten zusammenfasse, seit Januar 2016 gibt´s allerdings noch einen guten Grund mehr:
    Es ist wesentlich unkomplizierter zu beantragen und die Zeit bis zur Bewilligung ist deutlich kürzer.


    Denn beim Coachingprogramm NACH der Gründung hat die Zuständigkeit von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum Bundesamt für Wirtschaft und Außenkontrolle (Bafa) gewechselt. Daraus resultiert ein komplett neues und noch nicht reibungsloses Verfahren, das mich und eine meiner Kundinnen (trotz enormer Bürokratieerfahrung) über Wochen viel Zeit gekostet und graue Haare gebracht hat.

    +++Aktualisierung: Als HeilpraktikerIn oder PsychotherapeutIn bekommen Sie nach der Gründung keine Coachingförderung, wenn Marketing Thema der Beratung ist. ++++

    Aber zurück zum Coaching vor der Gründung und den guten Argumenten dafür:

    1. Die Förderquote:
      Vorgründungscoaching: 70% – max. 5.600 €.
      Nachgründungscoaching („Förderung unternehmerischen Knowhows“) 50% – max. 2.000 €
    2. Die wesentliche Arbeit, die über Erfolg oder Mißerfolg entscheidet, ist die Entwicklung der Idee zu einem marktfähigen Konzept – ein Businessplan, der sich gut liest, dessen Annahmen jedoch nicht wirklich geprüft wurden, erfüllt diese Anforderung nicht!
    3. Dazu noch ´ne Quote: Lt. IHK München weisen Unternehmen, die ein Vorgründungscoaching genutzt haben, drei Jahre nach dem Start eine Überlebensquote von 90 Prozent auf, während durchschnittlich nur 62 Prozent aller Neugründungen und Übernahmen die kritische Anfangsphase überstehen.
    4. Die wesentlichen Entscheidungen werden vor der Gründung getroffen. Es macht überhaupt keinen Spaß und kann v.a. grob existenzgefährdend sein, erst im Rahmen eines Nachgründungscoachings festzustellen, daß Entscheidungen revidiert werden müssen. Was zusätzlich und unerwartet Zeit, Nerven und Geld kostet. 
    5. Im Rahmen des Vorgründungscoaching bekommen Sie die alle nötigen Informationen zu und Unterlagen für weitere Fördermöglichkeiten wie ein günstiges KfW-Darlehen oder den Gründungszuschuß der Arbeitsagentur. 
    6. Sollten Sie während der Vorbereitung in eine kritische Phase geraten, haben Sie bereits jemanden an Ihrer Seite, der Ihre Stärken kennt, Sie wieder aufbaut und mit Ihnen Ihre Idee weiter voran bringt. 
    7. Es liegt in der Natur der Sache, daß Sie bei Ihrer ersten Gründung den Aufwand unterschätzen. Umso wichtiger ist es, jemanden an der Seite zu haben, der die Punkte, die jetzt nicht gerade Ihr Steckenpferd sind, im Blick behält und mit Kompetenz und Energie voran treibt.

    Meine Empfehlungen für Solo-UnternehmerInnen lautet daher weiter:
    Sichern Sie sich die beste Unterstützung, die sie bekommen können: ein Vorgründungscoaching bei einem Menschen, der den Prozeß, den sie vor sich haben, auch aus eigener Erfahrung kennt. Aus meiner Erfahrung genügt bei Solo-UnternehmerInnen ein Volumen von 20-30 Stunden. Nutzen Sie diese Zeit, um mit einem kritischen, kreativ-konstruktiven Gegenüber im vertraulichen Rahmen ihre Idee wirklich zur Reife zu bringen und mit einem durchdachten Marketing- und Kommunikationskonzept zu starten, während andere noch an Ihrem Auftritt basteln.
    Ob ich für Sie die richtige Komplizin bin, können wir gerne in einem unverbindlichen Sondierungsgespräch heraus finden. (Wenn´s dafür schon zu spät ist, können wir auch die Option eines Nachgründungscoachings prüfen).

  • „Kennste einen, kennst alle“ kannste total vergessen!

    Das besonders Fiese bei der Gründungsvorbereitung ist: mensch unterschätzt in der Regel Größe und Vielfalt der Aufgabe. Meistens weiß mensch noch nicht einmal, welche Möglichkeiten der Unterstützung verfügbar wären und inwieweit welches Angebot im speziellen Fall Sinn machen könnte.
    Dies alles in einer Situation, die einfach nicht vollständig überblickt werden kann und in der es immens wichtig ist, welche Sprache die Menschen sprechen, mit denen ich zu tun habe und ob ich mit der Arbeitsweise etwas anfangen kann oder sie mir gegen den Strich geht.

    Es darf also niemanden verwundern, daß mensch auf der Recherche nach passender Unterstützung auf Personen oder Institutionen stößt, die für ihn nicht passend/hilfreich erscheinen. Darauf reagieren Menschen unterschiedlich, da gibt es z.B.

    • Diejenigen, die das reflektieren und nun genauer wissen, worauf sie auf der Suche nach einer für sie passenden Unterstützung achten müssen. Gratulation!
    • Diejeningen, die aus mehreren Quellen Rat geholt haben, von den Informationen und „Anforderungen“ nun aber verwirrt oder überfordert sind. Was dazu führen kann, die Gründungspläne schnell zu begraben oder in einer Art Trotzreaktion ohne Unterstützung  loszulegen. Schade, denn auf diese Weise gehen viele gute Ideen verloren oder scheitern in der Umsetzung. 
    • Dazu kommen noch diejenigen, die nach einer „schlechten Erfahrung“ (was immer das gewesen sein mag) mit der Spezies „Gründungscoaches“ abschließen. Das finde ich besonders bedauerlich, denn ich bin davon überzeugt, daß es für jeden Menschen mit Gründungsinteresse die passende Unterstützung gibt, denn:

    Die Menschen, die in der Gründungsberatung tätig sind, ist mindestens so heterogen wie ihre Kundschaft. Da gibt es gewaltige und feine Unterschiede, zum Beispiel in puncto

    1. Qualifikation, sowohl (Herkunfts-)Berufsgruppe als auch Weiterbildung und folglich auch Beratungsschwerpunkte – oder auch nicht…
    2. Beratungskompetenz und Beratungsstil – von direktiv über interaktiv bis passiv.
    3. Horizont, Berufserfahrung und Lebensphase, weil das z.B. auch heißt: Kann jemand Ihre Lebenssituation einschätzen bzw. liegt seine eigene Erfahrung in einer Zeit mit ähnlichen oder ganz anderen Bedingungen.
    4. Konstellation, sprich: sitzt Ihnen ein freier Berater und damit jemand gegenüber, der selbst Unternehmer ist oder ein Vertreter einer Institution. Und falls letzteres zutrifft: handelt es sich um einen regionalen institutionellen Berater (für beide Geschlechter oder nur eins) oder um einen branchenspezifische Berater.
    5. Kosten: kostenlose Beratung bei institutionellen Beratern, mit staatlicher Förderung oder komplett selbstfinanziert bei freien Beratern.
    6. Volumen: Da gibt es alles von einmaliger Beratung (oft bei Institutionen), mehrere Beratungseinheiten und ganz intensive Begleitung bis zu 40 h oder gar mehr – über kürzere oder längere Zeiträume.
    7. Zugangsvoraussetzungen für die Erstberatung: Müssen Sie erst einen Businessplan einreichen oder bekommen Sie schon einen Termin, wenn Sie nur eine vage Idee haben. 

    Damit haben wir jetzt noch nicht über andere Angebote für Gründer*innen gesprochen, z.B. Seminare, Workshops, Startup Weekends und natürlich auch Bücher, Videos etc. Und über die „erfahrenen Unternehmer“, die ungefragt Ratschläge verteilen, die für deren Situation, Persönlichkeit und Branche passen, Ihnen aber nicht die Bohne weiterhelfen. Das wäre abendfüllend, bringt Sie aber nicht unbedingt weiter.

    Stattdessen versuche ich mich als Beitrag zu Ihrer Recherche an einer Zusammenfassung meiner Prinzipien

    1. JedeR mit einer vagen Idee oder auch „nur“ einem unbändigen Gründungsinteresse kann einen kostenlosen ersten Sondierungstermin mit mir vereinbaren. Die wesentlichen Entwicklungsschritte liegen VOR der formalen Gründung. Da will ich bereits an Bord sein, weil ich weiß, wie wertvoll und produktiv Unterstützung in dieser entscheidenden Phase ist. Nach diesem Erstgespräch können wir einschätzen, ob und wann wir im Anschluß dann intensiver miteinander arbeiten – oder auch nicht. In jedem Fall gebe ich Ihnen eine Empfehlung für die nächsten Schritte und mögliche Ansprechpartner.
    2. Ich nehme die Freiheit, die ich mir als freie Beraterin nehmen kann und arbeite grundsätzlich nur mit Menschen, deren Persönlichkeit ich interessant finde und deren Ziele zu meinen Werten passt. Und zwar mit vollem Engagement.
    3. Ich gebe keine allgemeinen Ratschläge, die mensch auch in jedem Ratgeber lesen oder Seminar hören kann, sondern gebe gezielte Impulse für das konkrete Vorhaben, die Sie in eine kompetente Handlungsfähigkeit versetzen. Dazu greife ich sowohl auf meine fachlichen Kompetenzen zurück, als auch auf meine Erfahrungen aus dem Arbeitsfeld Rehabilitation und aus dem Tango Argentino. Dadurch kann ich mich hervorragend auf mein Gegenüber einstellen und Entwicklung fördern.
    4. Ich arbeite intensiv daran, aus der Idee ein schlüssiges und marktfähiges Konzept zu entwickeln – Hand in Hand, Hirn mit Hirn und Radar an Radar mit Ihnen. 
    5. Ich belehre niemals, sondern sorge wertschätzend für angemessene Realitätsorientierung.
    6. Kompetenzen, Ziele und Werte meines Gegenübers sind für mich wichtige Wegweiser für die Gestaltung der Zusammenarbeit.
    7. Meine Kreativität und mein Netzwerk lasse ich in den Prozeß der gemeinsamen Arbeit einfließen. Ich kenne meine Grenzen und binde dann gerne passendere Unterstützung mit ein oder gebe die Beratung ab.  Auch kooperiere ich gerne mit Ihren bewährten Wegbegleitern.
    8. Formalien erhalten soviel Aufmerksamkeit wie nötig und sowenig wie möglich. Im Mittelpunkt stehen Sie als Persönlichkeit und die Entwicklung eines Konzepts, daß Ihren Zielen entspricht und in die Welt passt.

    Zum Schluß meine Empfehlung für alle:
    Sehen Sie die Recherche nach passender Begleitung als Trainingslager für Ihr Unternehmerdasein. Freunden Sie sich auch mit dem Gedanken an, daß feste Überzeugungen sich unter Umständen wandeln können. Dafür werden Sie auch interessante Entdeckungen machen, versprochen! Gerne stehe ich Ihnen in dieser aufregenden Zeit zur Seite!

  • Coworking abseits der Metropolen

    So, Interview Nr. 2 ist auch online.
    Mit freelance.de sprach ich über unsere Erfahrungen im neep01.
    Hier entlang bitte: https://www.freelance.de/blog/2015/12/07/micro-co-working-zusammenarbeiten-abseits-der-grossen-metropolen/

  • Tipps zur Existenzgründung für Mütter

    Auf meiner Liste toller GründerInnen, die ich hier gerne vorstellen will (ähnlich wie bei Laura Berg und Naomi Owusu) stehen noch ein paar Namen. Allerdings komm ich grad nicht dazu, diese zu interviewen. Was auch an den Interviewanfragen liegt, die bei mir gelandet sind. Ein Interview ist bereits online und zwar zum Thema Mütter und Existenzgründung. Naomi ist übrigens Mutter von vier Kindern, das Interview mit ihr ist also auch in dieser Hinsicht lesenswert!

  • Mit Herz, Hirn und Hausverstand wirtschaften

    GEA-Gründer Heini Staudinger sollte am 21. Oktober 2015 nach Regensburg kommen und „über das Leben, die Liebe, den Mut und die Wirtschaft“ sprechen. Leider mußte KulTür Regensburg die Abendveranstaltung kurzfristig absagen. Als Trostpflaster empfehle ich Heini Staudinger zu Gast bei Eins zu Eins – der Talk in Bayern2. Sendetermin am 21. Oktober ist 16:05 Uhr, die Wiederholung wird um 22.05 Uhr ausgestrahlt. Anschließend wird die Sendung als Podcast zur Verfügung stehen.
    Wer lieber gleich ein bißchen lesen will, Heini stand mir vor seinen Terminen in Bayern für ein Interview zur Verfügung.

    Heini, Du bist einer der letzten Schuhproduzenten Österreichs, im Waldviertel, einer wirtschaftlich eher schwierigen Region. Warum unterstützt Du mit Deinem Vortrag KulTür Regensburg?
    Teilen und erfolgreich sein, das ist mein Motto. Kultur ist essentieller Bestandteil für die Wirtschaft. Mir selber muß es gut gehen und meinem Umfeld auch. Ich versuche, in meinem Lebensraum Vitalität zu nähren. Wer Vitalität pflegt, wird Lebensfreude ernten, wer Geld pflegt, wird vielleicht Zinsen ernten. Wir sind gut beraten, den Lebensraum, in dem ja unser Leben stattfindet, zu pflegen. Deshalb gibt es auch unser Apfelbäumchen-Konzept. Damit finanzieren wir z.B. die Sanierung des vorher leerstehenden Hotels Post für Schrems: Schritt-für-Schritt bzw. Zimmer-für-Zimmer schreitet die Sanierung voran. Bald schon soll es im Herzen von Schrems ein pulsierendes Lebenszeichen setzen – denn das Zentrum von Schrems leidet (wie fast alle Kleinstädte) unter hoher Abwanderung und einem Stadtkern der geprägt ist von leeren Geschäften.

    Du betreibst also eine Art Crowdfunding, um unabhängig von Banken sinnvolle Dinge zu finanzieren?
    Banken, die spekulieren wollen mit Geld Geld machen. Wir nicht. Wir machen Schuhe, Taschen, Matratzen, Möbel… und schaffen damit mehr als 250 Arbeitsplätze. 40% der österreichischen Schuhmacher-Lehrlinge werden in unseren Werkstätten ausgebildet. Wir haben kein Interesse am Geld, wir brauchen es – für die sinnvolle Entwicklung unserer Firmen und für die Pflege unseres Umfeldes.

    In diesem Sinne hast Du ja auch einen eigenen „Rennstall“ gegründet, die Formel Z…
    … unser Verein “GEA Formel Z – Verein zur Förderung von Kindern” bezweckt die Bekämpfung von Armut und Not von heranwachsenden Kindern und Jugendlichen und die Sensibilisierung für dieses Thema in der Öffentlichkeit. Mitglieder sind vor allem interessierte BürgerInnen aus der Umgebung von Schrems, die einkommensschwache Kinder aus unserer Region unterstützen möchten. Diesem Rennstall gehören die Kinder unserer MitarbeiterInnen, aber auch Kinder einkommensschwacher Familien aus der Region, genauso wie aus Flüchtlingsfamilien, an. Mit den regelmäßigen Rennen werden auch PilotInnengagen ausgeschüttet. Die HonorarpilotInnen finden wir im alltäglichen Miteinander, durch Gespräche im engen Arbeitsumfeld, in denen die Bedürfnisse Einzelner sichtbar werden. Die „Gagen“, die an die TeilnehmerInnen der Formel Z ausbezahlt werden, sollen ausschließlich ihrem Vorankommen und ihrer Entwicklung – ihrem guten Start ins Leben – dienen. Wie Red Bull das mit seinem Formel 1 – Rennstall tut, will auch ich die Kosten dafür von der Steuer absetzen. Mir geht es um die Formel Z, Z wie Zukunft. Die Formel Z hat übrigens kein Copyright! Wem die Idee gefällt, der kann sie gern kopieren und für eigene Bedürfnisse anpassen!

    Derzeit läuft bei Euch auch die Aktion Flüchtlingsschuh. Für 70€ Spende gebt Ihr ein Paar Schuhe im Wert von 140 € ab. Wie kamt Ihr auf die Idee?
    Ich bin Unternehmer im Sinne von „ich unternehme was“.  Wenn ich Herz, Hirn und Hausverstand kombiniere, ergibt sich ganz vom selbst: Wir machen Schuhe, die Leute sind schon lange unterwegs und brauchen – grad jetzt vorm Winter – gute Schuhe. Wir werden angefragt, also schauen wir, was wir möglich machen können. Wenn jemand kommt, der nix hat, dann helf ich ihm. Brüderlichkeit in der Wirtschaft ist in der jetzigen Situation eine Notwendigkeit. Ich bin überzeugt: Krisen können uns gut tun. Da geht es darum, zusammenzuhelfen, fleißig zu sein und sparsam zu sein. Alles sinnvolle Dinge. Wir selbst haben bereits 1.300 Paar Waldviertler Schuhe an Flüchtlinge verteilt. Viele Menschen möchten mit Spendengeldern etwas sinnvolles zur Verbesserung von Einzelschicksalen beitragen.

    Du bist vor über 30 Jahren ins Schuhgeschäft eingestiegen, ohne viel von der Branche zu wissen. Hattest Du keine Angst?
    Ich hatte das Gefühl, endlich etwas zu machen, das ich kann. Nichts lähmt und hindert mehr als die eigene Angst, sie schränkt enorm ein. Ganz in den Griff bekommen kann man das wahrscheinlich nie. Aber wir haben unseren wichtigsten Firmengrundsatz so formuliert: „Scheiß‘ di ned an“. Dazu kam noch Nummer zwei „Bitte sei ned so deppat“ und unlängst haben wir noch die Liebe ergänzt, damit ist das Paket gut abgerundet. Man trägt Verantwortung nicht nur für die eigene Sache, sondern für das größere Ganze.

    Inzwischen gehören neben den Werkstätten und der GEA-Akademie in Schrems 46 Läden in Österreich, Deutschland und der Schweiz zum Unternehmen. Produziert Ihr ausschließlich in Österreich?
    Wir kooperieren zum Teil mit Ungarn und Tschechien, weil es in Österreich einfach nicht mehr genug qualifizierte Fachkräfte gibt, um die steigende Nachfrage an handwerklich hochwertigen und regional produzierten Produkten zu bedienen. Hinzu kommt der Preis. Ein Paar Waldviertler kostet ca. 150 Euro. Unser Ansatz ist es, viel Qualität in die Schuhe zu stecken, damit sie diesen Preis wert sind. Würden wir nur in Österreich produzieren, müssten die Schuhe mindestens 200 Euro kosten. Das Problem ist aber, dass der normale Konsument nicht mehr spürt/spüren kann, was ein Paar Schuhe kosten müsste, würden in dem Schuh die Löhne stecken, die er sich selber wünscht. Dazu kommt: Nichts ist bei uns höher mit Abgaben belastet als Arbeit. Im Umkehrschluss tut die Wirtschaft alles, um Arbeit einzusparen. Andererseits sind Finanztransaktionen weiterhin steuerfrei. Hier wird das Verkehrte belohnt und das ist ein Skandal.

    Heini, herzlichen Dank für das Gespräch! Wir sehen uns 2016 in Regensburg!

    Mehr Lesefutter zu GEA:
    brand eins
    Süddeutsche Zeitung 
     
    Termine und Videos

    Foto: Waldviertler

  • Licht und Schatten bei Xing

    Die neuesten Umstellungen machen es etwas schwieriger, Xing gut zu finden und ich bin deshalb ganz froh, daß es eine Sache gibt, die ich tatsächlich als Verbesserung empfinde:
    Premium-Mitglieder können jetzt in ihrem Profil bei „Profildetails“ unter „Ich biete“  drei ihrer Fähigkeiten zu Top-Fähigkeiten erklären.


    Das ist jetzt auf den ersten Blick nicht so rasend spannend – ok, Menschen sehen das dann in dem Profil als Erstes (außer es gibt ein Portfolio, das auch als Erstes angezeigt wird).
    Aber interessant wird es hier: Suchen Sie mal nach einem Mitglied und sehen Sie sich die Suchergebnisse an. Da werden nämlich die Top-Fähigkeiten gleich mit angezeigt.
    Das sieht dann bei mir z.B. so aus:

     

    Der Link an dieser Stelle, führt allerdings bei Profilen, die ein Portfolio haben, ein bißchen in die Irre, weil nämlich auf das Portfolio und nicht auf die Profildetails verlinkt ist.

     
    Wenn Sie keine Top-Fähigkeiten definiert haben, sieht es dagegen so aus: 


    Der Preis dafür ist übrigens: Wenn Sie in einem Punkt unter „Ich biete“ etwas verändern wollen, können Sie ihn jetzt nurmehr ganz löschen und komplett neu eintragen. Dafür können Sie die Reihenfolge jetzt einfach verändern, nämlich per drag&drop.

    Kommen wir zu der spannenden Frage: Was hat sich sonst verändert und wie kann mensch damit zurecht kommen?

    1. Die obere Menüzeile ist verschwunden. Navigiert werden kann jetzt ausschließlich links über die Symbole (seit gerade eben auch mit Text nebendran). Was ich persönlich ziemlich unpraktisch finde, weil ich z.T. scrollen muß, um zu den Gruppen zu kommen. Apropos:
    2. Die Gruppen sind nicht mehr alphabetisch geordnet, sondern in der Reihenfolge der Gruppen, in denen die meisten von Ihnen noch nicht gelesenen Beiträge vorhanden sind.
      Extrem unpraktisch, läßt sich bislang auch nicht anders sortieren. Im Zweifelsfall finden Sie die Gruppen, die Sie am meisten interessieren und von denen sie neue Beiträge gleich lesen, wenn sie in den Neuigkeiten auftauchen, gaaaanz unten. 

    Wenn Sie das – oder etwas anderes – genauso nervt wie mich, dann bitte gerne Feedback an Xing. Mach ich auch gleich wieder…
    Wenn Sie sich trotzdem oder deswegen mit Xing beschäftigen wollen, kann ich Ihnen dazu zwei Termine anbieten:
    Do, 20. August vierstündiger Xing-Workshop bei der VHS Regensburg
    Di, 22. September: Xing@work – eine Stunde Impulse für Ihre Xing-Nutzung
    Wenn Sie zunächst oder anläßlich dessen Ihre Positionierung verbessern wollen, dann schreiben Sie mir einfach.