Autor: Karin_Waltraud

  • Ein Geheimnis von Coaching ist…

    …“Commitment“

    Sie sehen, heute kommen wir um ein neudeutsches Wort nicht herum. Klingt es doch sportlicher und irgendwie freundlicher als das deutsche Pendant „Selbstverpflichtung“. Oder?

    Zur Situation: Sie entwickeln eine Idee – nun geht es an die Umsetzung. Schwierigkeiten tauchen auf, sie müssten eigentlich über Ihren Schatten springen, ihre Komfort-Zone verlassen und/oder irgendwoher die Zeit nehmen, die die Umsetzung braucht. Hhhm. Das sieht alles nicht so locker-flockig aus. Die Gefahr, daß die Umsetzung im Sand verläuft, wächst, je mehr Sie alleine drüber nachdenken. Höchste Zeit also, Ihre Chancen auf die Verwirklichung zu steigen. Und zwar nicht nur in diesem einen Fall, sondern systematisch.
    Mein Montags-Tipp: Nutzen Sie dazu Coaching oder ein Erfolgs-Team. Wenn Sie Ihre Idee in diesen Zusammenhängen ausgesprochen haben, passiert Folgendes: 

    1. Die Idee wird Ihnen selbst klarer, alleine durch´s Aussprechen
    2. Ihr Gegenüber gibt dazu seine Kommentare und Anregungen, die Ihre Idee weiter bringen
    3. Mit dem Formulieren der notwendigen Schritte machen Sie bereits den ersten Schritt.
    4. Dadurch, daß Sie gegenüber einem anderen Menschen aussprechen, daß Sie etwas tun werden und was Sie tun werden, steigern Sie zugleich die Wahrscheinlichkeit, es tatsächlich in Angriff zu nehmen.
      Denn beim nächsten Treffen kleinlaut zu gestehen, daß Sie die Idee zwar immer noch toll finden, aber nix unternommen haben, ist unangenehm. Beim übernächsten Treffen wird es allmählich peinlich. Viele von uns sind ja recht geübt darin, sich in die eigene Tasche zu lügen. Bei einem neutralen und wohlwollenden Gegenüber fällt das schon deutlich schwerer. Probieren Sie es aus!
  • Wie Sie vor der Gründung Geld und Nerven sparen

    Natürlich durch eine gründliche Vorbereitung!
    Meine Empfehlung dazu: Nehmen Sie schon vor der Gründung Geld für ein Coaching in die Hand. Sie ersparen sich so aufwendige Irrwege und damit vielfach höhere Ausgaben nach der Gründung.
    Ein paar Argumente, warum es sich lohnt, bereits in dieser Phase ein neutrales Gegenüber zu nutzen:

    • Wenn Sie mehrere Varianten im Kopf haben, lohnt es sich, diese genauer zu beleuchten. Oft sind diese unterschiedlichen Einfälle „nur“ die Wegweiser zu der tragfähigen Idee. Die zeigt sich oft erst, wenn Sie sich mit den Varianten nicht nur alleine im stillen Kämmerlein beschäftigt haben.
    • Sie kennen schon vor dem Start Ihre Zielgruppe ziemlich gut und können so Anforderungen an Dienstleister wie Grafiker etc. viel genauer formulieren. Das reduziert den Aufwand und die Kosten und erspart Ihnen auch, womöglich nach kurzer Zeit ein zweites Mal Geld für die Neugestaltung von Foldern oder web in die Hand nehmen zu müssen.
    • Sie fällen Entscheidungen, die fortlaufende Fixkoten nach sich ziehen, wie z.B. die Anmietung von Räumen (Wo? Ab wann? Welche Größe und Ausstattung?) auf solider Grundlage.
    • Sie entgehen der Gefahr, früher oder später anfallende Kosten schlichtweg zu übersehen.
    • Sie können die Entscheidung, ob Sie sich jetzt oder später oder überhaupt gründen, wirklich gründlich prüfen und gehen mit einer ganz anderen Sicherheit an den Start.

    Nicht umsonst also gibt es in Bayern dafür eine Förderung in Höhe von 70%!
    Mehr Infos:
    http://gruenderinnen-insel.karin-schnappauf.net/Coaching_staatl-gef.pdf

  • Der schonungslose Blick auf Konkurrenz und Nachfrage

    Genau für diesen Blick will ich heute werben.
    Nicht weil das so viel Spaß machen würde. Nein, nein. Sondern weil es so wichtig ist für all die, die ernsthaft mit Ihrer Geschäftsidee im Markt bestehen wollen.

    Checklisten dafür gibt es wie Sand am Meer. Zentral dabei sind drei Fragen:

    1. Für welches Problem bzw. Bedürfnis biete ich mit meiner Dienstleistung eine Lösung an?
    2. Wer bietet für dieses Problem bzw. Bedürfnis sonst noch eine Lösung an? Aber aufgemerkt! Der Weg dahin kann ganz anders aussehen als mein Angebot! Anschließend geht es darum, die nun möglichst vollständig identifizierten Wettbewerbern genauer unter die Lupe zu nehmen: Welchen Besonderheit zeichnet sie aus, über welche Erfahrungen und Kontakte verfügen sie und zu welchen Preis bieten sie an. Daraus lassen sich dann Schlüsse ziehen, welchen Nachteil und welchen Vorteil ich ihnen gegenüber habe.
      So. Nun wüssten wir über die Konkurrenz schon mal näher Bescheid.

      Bleibt Frage Nummer 3, die Frage nach der Nachfrage. Die will ich einmal zuspitzen auf das Bedürfnis, ein Problem in den Griff zu kriegen, denn da ist die Nachfrage besonders schwierig einzuschätzen:

    3. Wollen die Leute, die das Problem haben, dieses auch ernsthaft lösen und falls ja: Sind mein Angebot und meine Konditionen für sie auch attraktiv?
      Dazu ein Beispiel: Nur weil 49% Prozent der erwachsenen Deutschen Übergewicht haben, heißt das nicht, daß mein Konzept zur Gewichtsreduktion genug Leute in meinem Einzugsbereich zu meinen Kunden macht.

    Aus den Antworten auf die drei Fragen lassen sich behutsam und bitte nicht zu optimistisch! Schlüsse zu wirklich realistischen Umsätzen ziehen.
    Und mehr noch: Die unangenehme Arbeit, die man sich mit der Analyse von Konkurrenz und Nachfrage aufhalst, bringt das Marketing entscheidende Schritte voran:

    • Die eigene Besonderheit läßt sich in Abgrenzung zu den Mitbewerbern deutlicher herausarbeiten.
    • Wenn klar wird, welche Schwelle zur Nutzung meines Angebots zunächst überwunden werden muß, kann ich die richtigen Schlüsse ziehen. Wenn ich feststelle, daß ich die Motivation zur Problemlösung aufbauen oder erhöhen muß, dann kann ich das in meinem Marketing systematisch berücksichtigen.

    Sie merken: Es lohnt sich! Und: Es lohnt sich auch, von Zeit zu Zeit diese Analyse zu wiederholen und all die Erkenntnisse und Erfahrungen einzuspeisen, die man in der Zwischenzeit gewonnen hat.

    Froh ans Werk!

  • Wie wahr ist meine Wahrnehmung?

    Wir neigen ja oft dazu, zu denken, die Dinge wären genauso, wie wir sie sähen und das wär doch sowas von klar.
    Tja. Dann hören Sie mal ind die radioWissen-Sendung von heute rein, da werden Ihnen die Augen aufgehen. 😉
    http://www.br-online.de/bayern2/radiowissen/radiowissen-piaget-wahrnehmung-ID1272886321548.xml
    Die Sendung wird auch nochmal wiederholt, nämlich am 9. Juni 2010 um 15.05 Uhr in Bayern2.

  • Der AB, mein wichtigster Mitarbeiter: Bei Ihnen auch?

    Gerade komme ich vom Termin zurück und freue mich weider einmal über meinen AB, der hier brav die Stellung gehalten hat. Er ist ein richtiger Prachtkerl. Immer wieder ärgere ich mich, daß ich ihn nicht schon früher engagiert habe, denn sein Vorgänger hatte deutlich weniger Talent. Mit dem Ziel, daß Sie Ihren AB auf Herz und Nieren prüfen und gegebenenfalls auswechseln, erkläre ich Ihnen gerne, warum ich das so wichtig finde.

    Erreichbarkeit ist das A und O für „Solokünstlerinnen“ wie mich und Sie. Nun telefoniere ich ungern mobil. Noch viel weniger mag ich es, unterwegs angerufen zu werden. Eine geschäftliche Mobilnummer oder eine Weiterleitung auf ein Mobiltelefon kam daher für mich nie infrage. Ich rufe auch nicht gerne geschäftliche Nummern an und treffe die Inhaberin dann beim Steakbraten an oder auf dem Recyclinghof. Die Alternative, einen Telefonservice zu engagieren, war es aber irgendwie auch nicht.

    Was also tun? Denn wenn sich „schon mal jemand aufrafft“ und den Schritt zum Telefon macht, sollte er mich auch erreichen oder einen so netten Mitarbeiter, daß er/sie gerne eine Nachricht für mich hinterläßt. Wem vertraue ich also die Leute an, die mich noch nicht persönlich kennen und die meine Kunden werden wollen? Dem braven Herrn Anrufbeantworter. Er läßt mich ruhig meine Termine wahrnehmen und gönnt mir auch mal eine Auszeit an der Donau, damit ich abends eine Extra-Arbeits-Session hinlegen kann. Und er macht das bravourös. Ganz grundsätzlich finde ich schon mal klasse, daß meine Intuition und seine Programmsteuerung ziemlich synchron laufen. Die Gebrauchsanleitung schalten wir nur selten ein. Seine Schlüsselqualifikationen:

    • Er kann drei verschiedene Ansagen speichern, die ich mit einem einzigen Knopfdruck auswechseln kann. Also zum Beispiel: 1. eine Standardansage, 2.wann ich am Nachmittag wieder erreichbar bin, 3. wann ich am nächsten Tag wieder erreichbar bin.
    • Er sagt mir zuverlässigst, wieviele Menschen angerufen haben und wieviele davon eine Nachricht hinterlassen haben oder auch nicht.
    • Er sagt mir auch die Telefonnummer der Anrufer, soweit diese ihr Telefon die Nummer übermitteln lassen (was meist der Fall ist).
    • Er hat eine anständige Sprachqualität und ich kann ihn völlig lautlos stellen.

    Einfach ein toller Typ! Ich glaube, er hat das Zeug zum Mitarbeiter des Monats! 😉

  • That´s what coaching´s for…

    Immer wieder stelle ich fest, daß gar nicht so richtig klar ist, wozu Coaching eigentlich gut ist. Irgendwie ist es modern, aber was nutzt es? 😉
    Hier mal ein paar Aspekte – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    Coaching

    • macht Zusammenhänge sichtbar, die bisher unentdeckt geblieben sind
    • verschafft Ihnen durch den Blick von außen mehr Überblick
    • bringt Ihnen Klarheit und sorgt für Aha-Effekte
    • motiviert Sie immer wieder neu
    • hinterfragt auch Ihr bisheriges Denken und Handeln
    • erkundet Auswege aus vermeintlichen Sackgassen
    • verschafft Ihnen die Möglichkeit, Geschehenes und Getanes Revue passieren zu lassen und daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen

    Als Gründerin profitieren Sie zudem davon,

    • daß Coaching Ihre persönliche Entwicklung vom Angestelltendasein zur echten Selbständigkeit systematisch fördert
    • daß Coaching Ungereimtheiten aufdeckt, bevor sich diese zu existenzbedrohenden Problemen auswachsen können.
  • Hinaus in den Frühling!

    Der Frühling ist an allen Ecken und Enden zu spüren.
    Mit dem Frühjahr kommt eine besonders gute Zeit um Neues zu beginnen oder Altbekanntes aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.
    Im Frühjahr zieht es auch mich wieder hinaus. Nicht nur privat, sondern auch beruflich.
    Denn Coaching im Gehen hat seine ganz eigenen Qualitäten. Die vermehrte Sauerstoffzufuhr im Gehirn und die Bewegung lassen Sie auch innerlich an Beweglichkeit gewinnen.

    Vamos!

  • Über den Schatten springen

    Also ich finde, dafür ist die Selbständigkeit doch wirklich ein ausgezeichnetes Trainingslager. Gerade jetzt im Frühling.
    Sie müssen sich ja nicht gleich den allerlängsten Schatten aussuchen, wenn Sie Ihrer Sprungkraft noch nicht ganz vertrauen. Immer eingedenk Sandra Thoms vom Dryas Verlag: „Du willst wissen, was Dir so richtig schwer fällt? Werde selbständig und Du wirst es herausfinden.“
    Denn nicht nur in der ersten Phase muß GründerIn über ihren Schatten springen… das passiert immer wieder…. und wieder… und wieder.
    Deshalb nach dem Sprung: Sonne genießen nicht vergessen!

    Gute Sprünge mit sanften und sicheren Landungen!

  • Texte, die wirken (wie sie sollen)…

    … sind wirklich harte Arbeit.

    Was hilft:

    1. Liebe zur Sprache und ihren vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten.
    2. Lesen, Lesen, Lesen.
    3. Üben, Üben und (Sie ahnen es schon!) nochmal Üben.
    4. Nicht über sich selbst oder die eigene Arbeit schreiben.
    5. Ein Konzept, was genau der Text wem genau vermitteln soll.
    6. Mehrere Durchgänge in zeitlichem Abstand und mit unterschiedlichem Focus.
    7. Das Geschriebene lesen und dabei wirklich die Position des Lesers einnehmen: Was weiß er vom Thema? Welche Infos braucht er? Mit welchen Begriffen kann er etwas (oder rein gar nichts) anfangen?
    8. Den Text laut lesen. Reichen ein bis zwei Atemzüge pro Satz?
    9. Keine Gewalt! An manchen Tagen geht einfach gar nix, an manchen Tagen geht es fast von selbst. Fast wie im richtigen Leben also.
    10. Einen gleichermaßen eleganten wie entlastenden Lösungsvorschlag hat Doro Nickl-Dobler (grafik – illustration – webdesign) parat: „Läuft´s mit den Wörtern wie verhext, such Dir wen für Deinen Text“ .

      Auch ´ne Idee, oder? 😉

  • Selbst und ständig

    Wenn ich schon blogge, kann ich mich ja auch gleich outen:

    Ich bin keine Anhängerin von „Wer sich selbständig macht, arbeitet selbst und ständig“
    Natürlich müssen Sie vollen Einsatz bringen, wenn Sie erfolgreich werden und bleiben wollen.
    Natürlich werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen und schon mal beim Sonntagsausflug von einer Idee angeflogen werden, wie Sie Ihr Marketing verbessern können.
    Natürlich sind Sie die wichtigste Person in Ihrem Unternehmen.
    Genau deswegen müssen Sie mit sich auch umgehen, wie mit dem besten Pferd im Stall. Wenn Sie nämlich ernsthaft schwächeln oder gar ausfallen, weil Sie sich zuwenig Ruhe und Entspannung zugestanden haben, wer wird dann Ihr Unternehmen voran bringen? Niemand!
    Also achten Sie auch in den wildesten Phasen darauf, daß Sie mindesten 24 Stunden am Stück freie Zeit bekommen.

    Ach ja, und kennen Sie das: Stunden wilden Nachdenkens über eine Frage oder ein Problem haben Sie einer Lösung nicht näher gebracht. Dann hören Sie auf zu arbeiten, entspannen sich, kochen, sporteln o.ä. und *potzblitz* fällt Sie von hinten eine Idee zu dem Thema an.
    Das könnte Ihnen ein Neurobiologe jetzt ganz toll erklären… 😉 Ich wünsch Ihnen einfach: Eine gute Pause!

    Karin Schnappauf